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Radical Nevada Cup zu Gast im exklusiven Ascari Race Resort
7th March 2010
Radical Nevada Cup machte Station im Ascari Race Resort – das zweite Event der Saison versprach Spannung pur
Trotz stürmischer Witterungsbedingung während der Woche vor dem Event gaben die Wolken am Wochenende den Himmel frei und ermöglichten den Teilnehmern die Test und Rennen im Trockenen zu absolvieren. In Ascari versammelten sich so dann auch eine Reihe von Radical Einsteigern, um ihre ersten Rennrunden in Vorbereitung auf die kommende Saison des Radical UK Cup, Clubman’s Cup und Radical Masters zu drehen. Unter ihnen waren SR3 Neulinge Chris Hillaby, Mark Smithson & Grant Shaman und Mark White & Gavin Pickering sowie ein großes Feld tschechischer Teilnehmer, die ihre neue SR4-Flotte in Vorbereitung auf den Radical Czech Cup testeten.
Die sehr anspruchsvolle Asphaltachterbahn von Ascari brachte schnell die Fahrer an ihr Limit und bescherte dem SR8 des Werksteam mit Roger Bromiley und Stefan Müller die Pole für das erste Rennen, gefolgt von Terrence Woodward und dem Lokalmatador Alvaro Fontes in seinem SR5.
Leichter Nieselregel vor dem Start zu Rennen 1 machte die Reifenwahl zu einem Lotteriespiel, das zunächst für Neuling Hillaby glücklich ausgehen sollte. Vom Start weg zog er mit seinem neuen SR3 RS einsame Runde, bevor er von der SR8 Armada um Woodward, Bromiley/Müller und Pierre Schroeder eingeholt wurde. Woodward überholte und lies sich die Führung nicht mehr entreißen. Auf der Ziellinie trennten ihn gerade einmal zwei Sekunden von den Zweitplazierten Bromiley/Müller. Platz drei ging an Pierre Schroeder. Hillaby vereinnahmte den Sieg in der Supersport Klasse in seinem erst zweiten jemals gefahrenen Radical Rennen. Altmeister Tony Thorpe und Partner Alan Freer sicherten sich den Sieg der Clubsport Klasse.
Die Pole für das zweite Rennen des Wochenendes am Sonntag sicherte sich Manhal Allos mit seinem SR8 nach hartem Fight und einem Vorsprung von lediglich 3.9 Sekunden auf Pierre Schroeder. Die französische Fahrerpaarung Nicolas Powilewicz und Franck Bodet sicherten sich in ihrem neuen SR8, den sie erst in Ascari übernahmen, den dritten Startplatz.
Das zweite Rennen hatte dann einiges an Spannung und fahrerischen Highlights zu bieten. Nach einem leichten Kontakt zweier Wagen des Werksteams rutschte Alvaro Fontes in seinem SR5 durch die entstehende Lücke, dicht gefolgt vom Tschechen Zbynek Passer im neuen SR3 RS. Die wirkliche Überraschung waren aber Mike Gardiner und Phil Keen (Moore Racing) mit ihrem SR8, der noch am Vortag mit einem Motordefekt ausfiel. Die beiden starteten aus der Boxgasse, kämpften sich durch das gesamte Feld und sahen am Schluss mit phänomenalen 27 Sekunden Vorsprung von Manhal Allos und Alvaro Fontes, der die Supersport Klasse für sich entschied, die karierte Flagge. Radical Mitgründer Phil Abbott und seine Sohn James konnten den Sieg in der Clubsport Klasse nach Hause fahren. Für James Abbott war es erst das vierte Rennen seiner jungen Karriere.
Das dritte und letzte Rennen des Nevada Cup findet in zwei Wochen am 20.-21. März in Guadix statt. Danach gibt es nur eine kurze Verschnaufpause bis die drei großen europäischen Radical Rennserien in die Saison 2010 starten: Radical UK und Clubman’s Cup am 10. April in Rockingham sowie die Radical Masters am 7. Mai in Spa-Francorchamps.


