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Furioser Start der Radical Masters 2010 in Spa-Francorchamps

11th May 2010

Radical Masters Runde 1 – Spa-Francorchamps

Rennen 1

7.-9. Mai  2010

 

Radicals internationaler Saisonstart ist gelungen: heute Nachmittag gewann das 360° Racing Fahrerpaar Terrence Woodward und Ross Kaiser die erste Veranstaltung der Shell Racing Solutions Radical Masters 2010 in Spa-Francorchamps.

 

Im ersten Rennen begann der Wettkampf mit einer sauberen Leistung aller Fahrer, als alle Autos unversehrt durch die Kurve La Source kamen. Jamie Patterson hatte anfangs die Führung in seinem SR8 LM, dicht gefolgt von Kaiser’s SR8 Supersport bis zu Eau Rouge. Doch Kaiser bremste spät und erlangte mit diesem geschickten Manöver ab Kemmel die Führung, die er bis zum Ende des Rennens nicht mehr abgab.

 

Gleich hinter der heißumkämpften Spitze fuhr Roger Bromiley als Dritter. Der Sieger des UK Cups des vergangenen Wochenendes Derek Johnston wurde leider durch einen Unfall in Runde 7, kurz vor der Öffnung der Boxengasse, gezwungen aufzugeben.

 

Mit 46 teilnehmenden Fahrzeugen war das Boxenstop-Fenster (drei Runden) sehr arbeitsreich für die Teams und sehr interessant für die Zuschauer. Woodward und Patterson konnte ihre Positionen auch nach den Stops halten, wurden aber langsam von der Sensation des Wochenendes eingeholt: Per Staaf rückte in seinem PR6 immer näher auf und auch Shaun Balfe kämpfte sich bis auf Platz vier durch das Feld, nachdem er den Fahrersitz von Bromiley übernahm

 

Christian Droop, der dieses Wochenende mit Slim Racing an den Start ging, sicherte sich den fünften Rang vor dem Schotten Colin Noble, einem treuen Anhänger von Radical. Nobles sechster Platz bescherte ihm auch den Sieg der Supersport-Klasse, gefolgt von Speed Factory Racing’s Giorgio Rosa und Henry Van de Heuvel auf dem zweiten Rang und dem Neueinsteiger Chris Dymond mit seinem Teamkollegen Ross Allen auf der letzten Stufe des Treppchens.

 

Der überragende dritte Platz der Gesamtwertung bescherte Per Staaf nicht nur einen Platz in der Geschichte der Radical-Familie, sondern auch den Sieg in der Invitational-Klasse, vor seinem Teamkollegen von Radical Sweden Robert Enestedt.

 

Das Fahrerduo von Rhesus Racing, Sven Andries und Tim van Gog belegte den dritten Rang, vor Tom Fenik, dem einzigen Teilnehmer in einem SR4.

 

Die weiteste Anreise hatte Nick Kelly, der Führende des aktuellen Industrie Radcial Australia Cup. Nick entschied sich für die Teilnahme an einer der anspruchsvollsten Radical-Veranstaltungen in Europa und kam an diesem Wochenende zusammen mit dem Radical Works Team nach Spa-Francorchamps. Er nahm nicht nur an der ersten Runde der Shell Racing Solutions Radical Masters 2010 teil, sondern auch an der zweiten Runde des Competition Car Insurance Radical UK Cup. Sein SR3 RS war damit eines der 46 Rennfahrzeuge in der Startaufstellung auf einer der anspruchsvollsten Strecken der Welt. Zusätzlich steht der belgische Kultrundkurs im starken Kontrast zu den relativ flachen Rennstrecken, die man auf dem australischen Rennkalender findet.

 

Kelly tastet sich langsam an die neuen Herausforderungen heran und es gelang ihm sich systematisch weiterzuentwickeln. Mit einer Qualifikation auf Platz 26 und trotz der sehr hektischen Szenen in der kritischen La Source-Kurve, blieb es ein entspanntes Rennen und so verbesserte sich Kelly Runde für Runde. Sein Einsatz wurde mit Rang 27 belohnt, sehr zu seiner Freude und der des Teams. „Am Anfang waren die Wetterbedingung ziemlich entmutigend. Die Gischt verschlechterte die Sicht, aber als sich das Wetter verbesserte, wurde es zu einer atemberaubenden Erfahrung. Die Strecke ist faszinierend und der Anspruch ans Fahren und die Gastfreundschaft sind hoch. Es herrscht eine wirklich entspannte Atmosphäre im Fahrerlager und ich hatte eine tolle Zeit. Ich werde meinen Mitstreitern im Radical Australia Cup wirklich eine Teilnahme empfehlen; Spa ist phänomenal.“, sagte ein begeisterter Nick Kelly am Ende des Wochenendes.

 

Zwei der schnellsten Radical-Fahrer der USA lieferten sich dieses Wochenende ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den europäischen Radical-Fahrern bei der ersten Runde der Shell Racing Solutions Radical Masters 2010 in Spa-Francorchamps.

Tim Day und ‚Dyno’ Don Simons teilten sich einen SR3 RS und genossen die Gastfreundschaft des Radical Works Team, da sie als Gewinner der Radical Meisterschaft 2009 in den USA zu einem Test in Europa eingeladen wurden.

 

Der mitreißende Hochgeschwindigkeitskurs von Spa steht im starken Kontrast zur Spring Mountain Motorsports Ranch, der Heimat von Radical West USA. Dem Fahrerduo gelang der Einstieg in die anspruchsvolle Umgebung sofort und so erreichten sie den zehnten Rang im ersten Training und qualifizierten sich auf dem 29. Rang für das erste Rennen. Tim startet und fuhr einen sauberen und gleichmäßigen Einsatz, vermied allzu große Gedränge in der Haarnadelkurve La Source am Beginn der ersten Runde. Ein rasanter und fehlerfreier Boxenstop bereitete Don eine perfekte Position für den Rest des Rennens. Sie erreichten einen fantastischen 17. Rang in der Gesamtwertung und den achten Platz ihrer Klasse.

„Es war eine wunderbare Erfahrung hier in Spa zu fahren. Ich war schon mal in 2008 hier, aber nachdem es nicht gut lief, hatte ich das Gefühl noch eine offene Rechnung begleichen zu müssen.“ sagte Tim. „Es war ein Wochenende der Spitzeklasse. Wir durften bereits in der nassen Wochenmitte unter Anleitung von Ian Flux fahren und das war die ideale Vorbereitung für Freitag und Samstag Vormittag. In Amerika wird Spa sehr verehrt und normalerweise ist Don mein Konkurrent, was auch sehr interessant war. Alles in Allem, es war ein unglaubliches Wochenende.“

 

 

Radical Masters Runde 1 – Spa Francorchamps

Rennen 2

7.-9. Mai  2010

 

Dieses Wochenende wird man nicht mehr so schnell vergessen – dafür sorgte das 360° Racing Fahrerpaar Terrence Woodward und Ross Kaiser mit ihrem zweiten Sieg bei dieser Shell Racing Solutions Radical Masters Veranstaltung in Spa-Francorchamps.

 

Teamkollege Stuart Moseley führte das Feld in Eau Rouge in der ersten Runde, aber seine Geschwindigkeit ließ im Laufe des Rennen nach und in Runde Sechs gelang es Kaiser ihn zu überholen und damit in sichere Führung vor den Boxenstopps zu gehen.

 

Radical Masters Neueinsteiger Gavin Kershaw lieferte eine beeindruckende Vorstellung in seinem von Slim Racing vorbereiteten SR8 und platzierte sich auf einem sicheren zweiten Rang vor der Übergabe an Christian Droop. Das Radical Works Team schien mit Shaun Balfe auch mehr zu fliegen als zu fahren und hielt sich damit vor dem überragenden Führenden der Vierzylinder-Fahrzeuge, Per Staaf und seinem PR6.

 

Die Boxengasse wurde in Runde 8 geöffnet und alle Fahrzeuge kamen ohne Probleme durch die Stopps. Woodward behielt von da an sicher die Führung, unangefochten mit einem Vorsprung von 23,7 Sekunden. Die rote Flagge beendet das Rennen in Runde 16. Bromiley konnte durch einen geschickten Boxenstop Droop noch überholen und damit den deutschen Fahrer auch Rang Drei verweisen. Per Staaf errang den unglaublichen vierten Platz der Gesamtwertung und damit gewann der Radical Masters Rookie auch die Invitational-Klasse.

Meidinger auf dem fünften Rang wurde der schnellste SR5, knapp vor dem Radical Italy Fahrerpaar Andrea Fausti und Marco Cencetti im SR3 RS.

 

Alles in Allem gelang mit dem Wochenende in Spa-Francorchamps ein außerordentlicher Start in die neue Saison der Shell Racing Solutions Radical Masters 2010.

 

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